Sagenhaftes
Rheinbreitbach
Geschichten rund um den Koppel
Rheinbreitbacher Heimathefte 1998
Eine Broschüre mit Sagen und Geschichten aus
Rheinbreitbach,
zusammengestellt vom Heimatverein Rheinbreitbach
© 1998 Heimatverein Rheinbreitbach e.V.
zu beziehen bei
- Heimatverein Rheinbreitbach e.V., Bernd Hamacher, 53619 Rheinbreitbach, oder
- Schreibwaren Heinz Spürkel, Hauptstraße 38, 53619 Rheinbreitbach
Preis 10 DM (zzgl. Versandkosten)

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Vorwort
Die "Judenkuhl" in Rheinbreitbach
Der Bergmönch
Die Zwerge vom Virneberg
Juffer Piele
Das teuflische Kegelspiel oder das untergegangene Dorf
Das Blutkreuz im Breitbachtal
Zwergenrache
Der Freischütz in Rheinbreitbach
Zustände und Erlebnisse in Rheinbreitbach zur Zeit der
französischen Revolution
Der resolute Bräutigam aus Rheinbreitbach
Hannes auf Wallfahrt
Die Sage vom "Auge Gottes"
Burgfräulein Adelgund von Breitbach
Der vieledle Herr Hans von Breitbach und seine Kumpanei
Das Schicksal der Wiedertäufer Heinrich Koenen aus
Rheinbreitbach und Conrad Koch aus Dollendorf
Mit den Rheinbreitbacher Heimatheften hat sich der Heimatverein die Aufgabe gestellt, Geschichte und Kulturgut unseres Heimatortes für die heutige und für kommende Generationen aufzubereiten und wachzuhalten.
Seit 1995 mit "Wegekreuze in Rheinbreitbach", 1996 mit den "Herren von Breitbach" und 1997 "Jubiläumskalender" bringt der Heimatverein mit steigender Zustimmung in der Bevölkerung diese Hefte heraus. Für das diesjährige Heimatheft haben wir das Thema "Sagenhaftes Rheinbreitbach" gewählt.
Sagen sind altes Volksgut. Sie ergänzen die Geschichte Rheinbreitbachs. Dort wo eindeutige urkundliche Unterlagen fehlen, entstanden im Laufe der Jahrhunderte Sagen und Legenden, die durch mündliche Überlieferung an die nachfolgenden Generationen weitergegeben wurden. Der schon von den Römern betriebene Erzbergbaus, die Familiengeschichte des alten Rittergeschlechtes, der Herren von Breitbach, aber auch Ereignisse der Reformationszeit, des 30jährigen Krieges und der Franzosenzeit, wie auch seltsame Gemarkungsnamen liefern die Grundlage für das Entstehen der Sagen. Sagen erfüllen die rein chronologische Geschichte mit dem Leben der Menschen.
Schon Carl Simrock und die Brüder Grimm haben im Rheinbreitbacher Sagenschatz geforscht, hieran erinnern die nach ihnen benannten Straßen. Volksschullehrer der Rheinbreitbacher Schule haben sich um dieses alte Kulturgut große Verdienste erworben, u.a. J. Altmann, Peter Dhein und Jakob Faber. Viele der von ihnen gesammelten Sagen erschienen im Heimatkalender des Kreises Neuwied. Europäisches Sondergut ist die in England erschienene Sage vom "Bergmönch", die deshalb ein kleines Vorwort erhält.
Bekanntlich vermitteln Sagen besonders jungen Menschen Zugang zur Geschichte. Dazu soll das vorliegende Heimatheft, in dem wir die bekannten Rheinbreitbacher Sagen und Legenden zusammen gestellt haben, einen Beitrag liefern.
Im November 1998
Franz-Josef Federhen
1. Vorsitzender
Die Herausgabe des diesjährigen Rheinbreitbacher Heimatheftes wurde
ermöglicht durch großzügige Spenden von
Volksbank Linz, Rheinbreitbach, Sparkasse Neuwied, Rheinbreitbach, Druckerei Plump
OHG, Rheinbreitbach.
Der Erlös aus dem Verkauf des Heftes dient zum Aufbau des vom Heimatverein geplanten Museums für Rheinbreitbacher Alltagsgeschichte.
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